Geschichte der Stiftung

Lage und Geschichte


Die Stiftungsurkunden sind nicht erhalten. Aus Urkunden des Stadtarchivs aus dem Jahre 1321 ist die Stiftung des „Rectorats der Heiligen-Geist-Kapelle“ in der Lüneburger Straße in Uelzen durch Kirche und Rat der Stadt erkennbar. Der erste Propst von Uelzen, Propst Raven, stiftete eine Pfründe in der Kapelle.Aus diesen Mitteln wurde ein Haus gekauft und später zu einem Hospital gestaltet. Seither war es immer die wesentliche Aufgabe der Stiftung, ein Heim für hilfebedürftige Menschen zu unterhalten. Das Haus wurde vom Rat der Stadt Uelzen von der Steuer befreit, so lange es für den ursprünglichen Zweck verwendet würde. Im Mittelalter wurde das Hospital zur Pflege von Alten und Kranken in klosterähnlicher Form geführt,die Pflege wurde von „Beginen“ übernommen.Während der Pestzeit übernahmen die „Beginen“ in aufopferungsvoller Weise auch die Pflege der Pestkranken in der Stadt Uelzen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Heim in die Brauerstr. 32 verlegt. Im Jahre 1996 wurde das alte gebäude aufgegeben und in der Waldstraße 9, das neu gebaute Pflegeheim Uelzen, Heiligen-Geist-Stift bezogen.

Soziale Einrichtung


Der Heiligen-Geist-Stift setzt die traditionelle Aufgabe der Altenpflege nach den Grundsätzen christlicher Diakonie fort. Aus dieser historischen Entwicklung resultiert noch heute die Zusammensetzung des Stiftungsvorstandes, der aus dem Ev.luth. Propst von Uelzen und dem Hauptverwaltungsbeamten der Stadt den rechtlichen Status einer selbstständigen kirchlichen Stiftung des Bürgerlichen Rechts gemäß §20 des Niedersächsischen Stiftungsgesetzes.

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